Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle

Die psychosoziale Kontakt- und Beratungstelle besteht seit 1981 und ist Teil des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Stadt Bochum. Sie übernimmt für den "Sektor Ost" die ambulante Pflichtversorgung. Psychisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen bietet die Beratungsstelle beratende, begleitende und rehabilitative Hilfen an.

in einem Haus aus der Gründerzeit befindet sich die Beratungsstelle Ovelackerstraße

Unser Angebot richtet sich an Bochumer Bürgerinnen und Bürger aus dem Sektor Ost (siehe Übersichtskarte als Download) mit

  • Psychosen
  • Persönlichkeitsstörungen und schweren Neurosen
  • Suchterkrankungen (nur als Krisenhilfe!)
  • Doppeldiagnosen (z.B. Psychose-und Suchterkrankungen).

Natürlich werden auch Angehörige von uns beraten.

Besonders verpflichtet fühlt sich der Sozialpsychiatrische Dienst,

  • wenn jemand von sich aus Hilfe nicht aufsuchen kann,
  • wenn sonstige Angebote (z.B. niedergelassene Fachärzte für Psychiatrie und Neurologie) nicht ausreichen oder noch nicht genutzt werden können,
  • bei Armut und sozialer Entwurzelung.

Die im folgenden beschriebenen Aufgaben und Angebote finden Sie auch zusammengefasst in unserem >Flyer dargestellt.

Unsere Aufgaben

  • Vor- und Nachsorge bei stationärer psychiatrischer Krankenhausbehandlung
  • langfristige Begleitung der KlientInnen und ihrer Familien als rehabilitative Hilfe
  • Gruppenarbeit mit KlientInnen sowie Unterstützung von Patientenclubs und Selbsthilfegruppen
  • Angehörigenarbeit in Form von geschlossenen Gruppen und Unterstützung von Angehörigen-Selbsthilfegruppen
  • Sozialpsychiatrische Beratung medizinischer, psychologischer und administrativer Dienste
  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen der psychosozialen Versorgung
  • Begutachtung in Fragen des Sozial-, Zivil- und Strafrechts

Unsere Angebote

  • Einzel- und Familiengespräche in der Beratungsstelle
  • Hausbesuche
  • Gruppenangebote für KlientInnen und Angehörige
  • soziotherapeutische Kontakte (Aktivitäten zur Erhaltung bzw. Wiedererlangung sozialer Fähigkeiten bei Wohnen, Arbeit und Freizeit)
  • Ergotherapie
  • medikamentöse Beratung und in besonderen Fällen auch Behandlung

Rechtliche und inhaltliche Grundlagen der Arbeit